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Was kann ich als Freiberufler eigentlich alles von der Steuer absetzen? – Die große Übersicht

14. März 2025 · Moderator

Hallo zusammen, ich bin’s, Alex – und heute wird’s praktisch! Wenn du freiberuflich arbeitest, kennst du das sicher: Du gibst Geld für dein Business aus, aber bist unsicher, was davon du steuerlich geltend machen darfst.
Die gute Nachricht? Mehr, als du vielleicht denkst. In diesem Artikel zeige ich dir, was du als Freiberufler absetzen kannst, worauf du achten musst – und gebe dir eine richtig hilfreiche Liste für deine nächste Steuererklärung.


Grundregel: Betriebsausgaben müssen beruflich veranlasst sein

Das Finanzamt erlaubt alles, was: ✅ notwendig oder sinnvoll für dein Business ist
✅ nachvollziehbar dokumentiert werden kann
✅ nicht überwiegend privat genutzt wird

💡 Wenn du etwas zu mindestens 10 % beruflich nutzt, kannst du es anteilig absetzen. (Beispiel: Handy, Internet, Auto)


1. Technische Ausstattung & Geräte

🖥️ Laptop, Monitor, Maus, Tastatur
📱 Smartphone, Tablet
🎙️ Mikrofon, Kamera, Licht (z. B. für Online-Kurse, Podcasts)
🖨️ Drucker, Scanner
💾 Externe Festplatten, NAS-Server
🪑 Bürostuhl, Schreibtisch (auch im Homeoffice!)

💡 Tipp: Unter 800 € netto → Sofort abschreiben als GWG (siehe letzter Blogartikel)


2. Software, Tools & Apps

📦 Buchhaltungssoftware (Lexoffice, sevDesk, etc.)
🧰 Design-Tools (Canva, Adobe CC)
💬 Kommunikation (Zoom, Slack, Notion, Trello, etc.)
📧 E-Mail-Marketing (Mailchimp, ActiveCampaign)
📱 Kalender, CRM, Projektmanagement

💡 Abo-Modelle sind absetzbar – auch monatlich gezahlte Tools.


3. Bürokosten / Arbeitszimmer

🏠 Arbeitszimmer zu Hause – anteilige Miete, Strom, Heizung, Wasser
🪟 Fensterputzer, Maler oder Handwerker (anteilig)
💻 Internet, Strom für den Arbeitsbereich
📚 Bücherregal, Lampen, Pflanzen (wenn sie im Büro stehen 😉)

💡 Aber Vorsicht: Das häusliche Arbeitszimmer ist nur absetzbar, wenn es fast ausschließlich beruflich genutzt wird.


4. Telefon & Internet

📞 Handyvertrag – geschäftlicher Anteil (z. B. 50–80 %)
🌐 Internet – wenn auch privat genutzt: anteilig absetzbar
📠 Festnetzanschluss (falls vorhanden)

💡 Tipp: Mach eine kurze Nutzungsschätzung und dokumentier sie einmal jährlich.


5. Reisekosten

🚄 Bahn, Flug, Mietwagen (für Geschäftsreisen)
🏨 Hotelübernachtungen
🍽️ Verpflegungspauschale (ab 8h: 14 €, ab 24h: 28 €)
🧾 Parkgebühren, Maut

💡 Privatreisen mit beruflichem Zweck? Nur der berufliche Anteil ist absetzbar – bitte sauber dokumentieren!


6. Fortbildung & Coaching

📚 Online-Kurse, Webinare
🎓 IHK-Zertifikatslehrgänge
🧠 Business-Coachings
🎤 Seminare, Fachkongresse

💡 Auch Hotel + Anreise zur Weiterbildung sind absetzbar!


7. Marketing & Werbung

📢 Facebook-Ads, Google-Ads
🎨 Logo-Erstellung, Branding
💻 Website-Hosting, Domain, Wartung
📬 Newsletter-Tools
🎁 Werbegeschenke (bis 35 € pro Kunde/Jahr)

💡 Visitenkarten, Flyer, Instagram-Vorlagen? Alles absetzbar, solange es fürs Business ist.


8. Mitgliedschaften & Gebühren

👥 IHK, Berufsverbände
🧾 Kontoführungsgebühren (Geschäftskonto)
📊 Steuerberatungskosten
🔐 Kammerbeiträge (z. B. Architekten-, Steuerberaterkammer)

💡 Tipp: Auch dein Steuerprogramm (z. B. Smartsteuer) ist absetzbar!


9. Versicherungen

🛡️ Berufshaftpflichtversicherung
👨‍⚕️ Berufsunfähigkeitsversicherung (anteilig)
📦 Inhaltsversicherung fürs Büro
📉 Betriebsausfallversicherung

💡 Private Versicherungen? Nur absetzbar, wenn sie einen klaren geschäftlichen Zusammenhang haben.


10. Sonstiges – oft vergessen, aber absetzbar

📚 Fachliteratur (Bücher, E-Books, Zeitschriften)
🖊️ Büromaterial (Stifte, Papier, Ordner)
🎁 Kundengeschenke (mit Beleg und Namen!)
📸 Bewerbungsfotos (z. B. für deine Website)
💳 Gebühren für Zahlungsanbieter (z. B. Stripe, PayPal, SumUp)


Was du nicht absetzen kannst (leider)

❌ Private Kleidung (auch wenn du „seriös“ aussehen willst)
❌ Mittagessen im Homeoffice
❌ Haushaltsgeräte (wenn privat genutzt)
❌ Kino- oder Netflix-Abo für „Inspiration“
❌ Geschenke ohne geschäftlichen Anlass


Meine Erfahrung: Wer ordentlich dokumentiert, spart richtig

Früher hab ich vieles gar nicht angesetzt, weil ich dachte: „Ach, das lohnt sich eh nicht.“
Falsch gedacht.

Seit ich meine Ausgaben regelmäßig dokumentiere – mit Tools wie Lexoffice und einem simplen Ordner für Belege – spare ich jedes Jahr vierstellige Beträge an Steuern. Und hab endlich mal das Gefühl: Ich hol raus, was mir zusteht.


Fazit: Absetzen lohnt sich – wenn du weißt, was erlaubt ist

Je besser du deine Betriebsausgaben kennst, desto mehr bleibt dir am Ende vom Jahr.
Also: Sammel deine Belege, denk auch an kleine Posten – und sei nicht zu bescheiden.

💬 Welche Ausgaben hast du bisher nicht angesetzt, obwohl du’s vielleicht könntest? Oder hast du einen Spartipp? Ab in die Kommentare – ich freu mich drauf!

Bis bald – mit voller Belegkiste und schlauer Steuerstrategie 😄

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